2011-12-20

Werbung für den Dessertpapst

Von markus.mallaunmetana @ 15:50 [ Default ]

Gestern hatten wir die Ehre, Brian Jäger - den ungekrönten Dessertpapst und eine seiner Kreationen zu fotografieren.

Einerseits stand das Portrait für das Inserat auf dem Programm und als zweites wurde seine Dessertkreation ins rechte Licht gerückt. 

Das Portrait wurde mit einer Softbox und einem harten Licht von hinten gemacht. Die Aufnahmen des Desserts gestalteten sich etwas schwieriger; Diese machten wir auf unserem Aufnahmetisch, beleuchteten das Objekt einerseits von unten und von oben bauten wir einen Himmel. Mit Spiegeln setzten wir indirekte Lichtakzente, um einzelne Dessert-Elemente speziell hervorzuheben. 

Wer noch mehr über Brian und seine Ausflüge in die süssen Universen der kulinarischen Küche erfahren möchte, kann dies gerne auf seinem Dessertblog nachlesen. 

 

Und hier noch die Bilder vom Making-of

PS Wie man spannende Portraits schiesst, zeigen wir übrigens in unseren Fotokursen. Auf unserer Website findest du alle relevanten Infos zu den Foto Workshops. 


2011-12-15

Fotografieren lernen wie die Profis!

Von markus.mallaunmetana @ 17:00 [ Default ]

Endlich ist es soweit! Nach zahlreichen Anfragen starten wir im Januar 2012 mit Workshops zum Thema Fotografie.

Es ist für jeden etwas dabei. Das Angebot reicht vom Basic Kamerakurs für Anfänger bis zum anspruchsvollen Workshop zum Thema Studiolicht und Blitzfotografie. 

Ein Novum sind auch die Open Photo Sessions, welche jeden letzten Donnerstagabend im Monat statt finden. Diese Sessions richten sich an ambitionierte Fotografen, ohne eigenes Studio, welche ihre Projektideen realisieren möchten oder einfach mal das Arbeiten im Fotostudio erleben möchten. 

Auf unserer Website gibts alle relevanten Infos dazu. Meldet euch noch heute an - wir freuen uns auf dich als Kursteilnehmer. 

 

Wir bieten in Zürich (Adliswil) diverse Fotokurse, Workshops und Open Photo Sessions an. Inahlt: Basic Fotokurs, Portrait und People für Fortgeschrittene, Studiolicht, Blitz, Lichtführung, Fashion, People und Reportage. Kurse für Bildbearbeitung (Photoshop, Lightroom) sollten noch folgen. Die Kurse sind Kameramarken unabhängig. Ob Nikon, Canon, Sony oder eine andere Marke - jeder ist willkommen.  


2011-12-06

Viel Muskeln, Oel und hartes Licht

Von markus.mallaunmetana @ 13:05 [ Default ]

Das hat richtig Spass gemacht! Im Rahmen eines Werbeshootings haben wir zahlreiche Sportler geknipst. U.a. auch Andy Lee mit seinem phantastischen Body.

Andy musste als Schwimmer herhalten und wurde entsprechend von unseren Ladies aufgebretzelt und eingeölt. Die Kombination von viel Oel und hartem Licht, hat schlussendlich auch dazu geführt, dass seine Muskeln so richtig gut zur Geltung kamen.

Bei der Lichtführung ist darauf zu achten, dass vorallem nicht zu viel Aufhelllicht verwendet wird und zuerst die Streiflichter (harte Strahler mit Wabengitter) gesetzt werden. Das Setzen der Streiflichter ist nicht einfach und braucht viel Geduld (auch vom Model). Denn jede kleinste Bewegung oder Abweichung von der vorherigen Situation führt sofort dazu, dass die Streiflichter sich verändern. Das stellenweise Ausbrennen der Lichter ist übrigens durchaus gewollt und lässt sich mit dem Oel auch nur unschwer vermeiden.

Nachdem die Streiflichter gesetzt waren, habe ich von vorne eine einzelne Softbox installiert und langsam das Licht nach oben geschraubt. Beim Frontlicht würde ich empfehlen, sparsam mit der Lichtmenge umzugehen, da ansonsten die Streiflichter absaufen und der harte Effekt verloren geht.

Es waren übrigens ca. 5 Lampen für die Streiflichter im Einsatz und von vorne eine Softbox.

Hair & Make-Up wurde übrigens von Michelle gemacht. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an sie!!!

oel_musklen
Nikon D3s, Nikkor 85mm 1.4,
1/200, f16

 

Wir hatten alle riesig Spass am Shooting ;-)

 

 


2011-10-20

Wir suchen sportliche Fotomodelle

Von markus.mallaunmetana @ 14:25 [ Default ]

Wir suchen sportliche Fotomodelle (m/w) für ein professionelles Werbeshooting!

Bist du sportlich, muskulös, gutaussehend und hast eine athletische Figur? Zwischen 20 bis 35 Jahre alt? Bist männlich oder weiblich und interessiert an top ästhetischen Fotos von dir?


Wir suchen für ein aufwändiges Werbeshooting sehr athletische, bzw. sportlich gebaute Fotomodelle mit gutem Muskelbau. Deine Haut-/Haarfarbe und Körpergrösse spielt keine grosse Rolle, da wir verschiedene Typen/Modelle suchen. Auch Anfänger sind willkommen.

Es handelt sich beim Werbeshooting um ästhetische/realistische Sportaufnahmen von verschiedenen Sportarten. Fachkenntnisse zu den Sportarten sind nicht notwendig (Sprint, Speerwurf, Bogenschiessen, etc.), da alle Aufnahmesituationen inszeniert sind und unter professioneller Fachanweisung statt finden.

Das Shooting findet im November 2011 bei uns im Fotostudio in Zürich statt und dauert ca. 1/2 Tag. Dein Einstz wird entlöhnt und wir bezahlen dir ein Honorar. Spesen werden ebenfalls von uns übernommen.

Bewerbe dich noch heute zum Casting bei uns! Einsendeschluss ist der 6. November 2011. Sende uns ein Mail (info@mallaun.ch) mit Foto, einigen Angaben zu deiner Person (Name, Adresse, Alter, Grösse, Konfektionsgrösse, Schuhgrösse) und wir werden uns umgehend bei dir melden.

Fotostudio Mallaun
Soodstrasse 55
8134 Adliswil
info@mallaun.ch
www.mallaun.ch
Tel.      +41 44 771 27 02
Mobile +41 76 567 40 11
Kontakt: Serpil Mallaun

 


2011-09-30

Warum Photoshop schöne Fotos macht.

Von markus.mallaunmetana @ 14:18 [ Default ]

Heute schreibe ich mal etwas zum Thema Photoshop und zeige auch gleich eine vorher-/nachher-Vergleich. Es ist nicht so, dass Photoshop das Allzweckmittel für schöne Bilder ist. Allerdings kann man damit - richtig eingesetzt - einiges aus einem normalen Bild rausholen.

Letzten Samstag hatten wir ein cooles Portrait-Shooting in unserem Studio. Beleuchtungstechnisch habe ich mich für einen Beauty Dish entschieden und von hinten habe ich zwei harte Streiflichter mit Wabenvorsatz gesetzt. Unsere Windmaschine hat noch richtig Dampf gegeben und so entstand ein schön dynamisches Portrait. Nur mit dem Hintergrund bin ich im Nachhinein nicht ganz so glücklich - der ist mir etwas zu unruhig.

 

Mit Photoshop-Bearbeitung:

 

Ohne Photoshop-Bearbeitung:

 


GRUNDSÄTZLICHE ÜBERLEGUNGEN MIT PHOTOSHOP
Bei meinen Arbeiten mit Photoshop gehe ich immer den non-destruktiven Ansatz. D.h. ich arbeite mit Ebenen und Masken oder dupliziere das Hauptbild, um nicht die Original-Datei zu beschädigen. Zusätzlich arbeite ich mit RAW-Dateien, um den gesamten Dynamik-Umfang  und die Möglichkeiten des RAW-Konverters voll auszuschöpfen.


DER „RICHTIGE WORKFLOW“
Jeder muss für sich selber den richtigen Workflow finden; Also den passenden Ablauf beim Bearbeiten von Bildern. Je nach Art des Themas kann dieser unterschiedlich sein (Architektur, Beauty/Fashion, Natur, Tiere, etc.).

Bei Beaut-Retouchen gehe ich wie folgt vor:

  • Zuerst mache ich die Hautretouchen (Beheben von Unreinheiten)
  • Danach korrigiere ich Formen und Strukturen (Korrektur von Proportionen)
  • Danach widme ich mich den dominanten Elementen wie Augen, Lippen, Zähne und Hände).
  • Im Anschluss werden die Highlights und Tiefen beeinflusst (Hervorhebung der hellen und dunklen Bereiche).
  • Wenn alle klassischen Retouche-Arbeiten abgeschlossen sind, optimiere ich die Hautstruktur und korrigiere selektiv den Schärfe-Bereich (Selektives Weichzeichnen und Schärfen)
  • Fast zu Letzt widme ich mich der grundsätzlichen Bearbeitung von Kontrast, Dynamik, Tonwert oder Farbkorrekturen.
  • Und erst ganz am Schluss greife ich selektiv in einzelne Bildbereiche ein, wenn es darum geht spezifische Bereiche über Tonwertkorrektur, Farben oder die Gradationskurve zu beeinflussen.

Das gesamte File wird immer als PSD-File (Photoshop-Datei) abgespeichert, um jederzeit wieder an den Ebenen Veränderungen vorzunehmen.

Volle Ansicht aller verwendeten Ebenen-Paletten:



HAUTRETOUCHEN
Zuerst beginne ich mit den Hautretouchen. Hierfür dupliziere ich die Hintergrund-Ebene und arbeite abwechslungsweise mit dem Ausbesserungs-Werkzeug oder mit dem Stempel-Werkzeug. Bei der Hautretouche entferne ich Hautunreinheiten, ungewünschte kleine Falten oder andere störende Elemente wie einzelne Haare, Staubpartikel oder Flecken. ACHTUNG: Wer nicht in der Beauty-Welt zu Hause ist, sollte bei den Hautretouchen nicht übertreiben. Der Mensch ist nun mal nicht perfekt und einige „Hautunreinheiten“ gehören auch durchaus zur Persönlichkeit eines Menschen. Man kann auch sagen; „Ein charaktervolles Gesicht lebt von Kampfspuren“. Überlegt euch also gut, wieviel man wegretouchieren soll und wo zu viel Retouche die Persönlichkeit des Menschen auf dem Bild verändert. Ein zu stark retouchiertes Gesicht wirkt schnell unnatürlich. Bei diesem Bild war dies durchaus gewollt - doch selbst hier habe ich die Hautstruktur nicht komplett zugemalt.

 

Hautretouche vor der Bearbeitung


Hautretouche nach der Bearbeitung:

 

KORREKTUREN VON FORMEN UND PROPORTIONEN
Ein sehr heikler Bereich. Hier kann schnell viel schief gehen. Im Wesentlichen geht es darum, bei diesem Prozessschritt einzelne Bereiche in Form zu bringen. Mit der Funktion „Verlüssigen“ (Filter > Verlüssigen) korrigiere ich Gesichtskanten, Körperformen und allgemein Proportionen, so wie es mir gefällt. Man könnte hier ganze Abhandlungen von zum Thema Proportionen schreiben. Schlussendlich bleibt es im Ermessen des Bildbearbeiters, wieviel Korrektur notwendig ist und wo das Limit erreicht ist.



Bereits Leonardo Da Vinci hat sich damit befasst, die Proportion des Gesichtes in eine wissenschaftliche Formel umzuwandeln und es gibt auch in der neusten Zeit zahlreiche fundierte Studien, welche sich mit diesem Thema befassen. Hierbei haben sich vorallem die Arbeiten von Dr. Stephen R. Marquardt etabliert und dessen Raster gilt für viele als hilfreiche Information bei der Definition optimaler Gesichtsproportionen. Auf seiner Website ist die gesamte Abhandlung seiner Erkenntnisse für jedermann frei zugänglich (auch wenn er bezüglich Website-Gestaltung kein grosses Gespür für Ästhetik, Proportionen und Design besitzt ;-)

Den Rest der Bildbearbeitung gibts in einem meiner Folge-Beiträge.

 


2011-09-20

Fotoreportage fürs Migros Magazin

Von markus.mallaunmetana @ 12:43 [ Default ]

Im April 2011 reiste ich zusammen mit dem Redakteur Reto Wild für 6 Tage nach Israel, um fürs Migros Magazin eine Reise-Reportage zu fotografieren.

Gestern nun wurde die Geschichte auf 6 Seiten publiziert. Vorgesehen waren eigentlich 4 Seiten, aber offensichtlich hat die Geschichte der Redaktionsleitung so gut gefallen, dass es zwei zusätzliche Seiten gegeben hat.

Hier gehts zur Story>



Was auf den ersten Blick so aussieht wie eine gemütliche Ferienreise ist knochenharte Arbeit. Und trotzdem ist es wohl das Schönste, was es für mich als Fotografen gibt, wenn ich in ein fremdes Land reisen darf und meine Eindrücke auf Bild nach Hause bringen kann. Länder-Reportagen sind mein Spezialgebiet und das Eintauchen in „fremde Kulturen“ sind für mich Erlebnisse, von denen ich nie genug kriegen kann. Trotzdem beginnt der Job meist früh morgens und endet erst dann, wenn alle Lichter aus und die Batterien der Kamera leer sind.


Die Reportage führte uns zuerst für 3 Tage nach Tel Aviv - die Stadt, die niemals schläft und anschliessend nochmals 3 Tage nach Jerusalem. Zwei Städte, so unterschiedlich wie Zürich und Herisau. Ich denke, dass Reto die Situation in seiner Story treffender nicht hätte beschreiben können. Und so waren denn auch die Eindrücke und Erlebnisse sehr unterschiedlich und äusserst spannend.

In Tel Aviv haben wir uns während 3 Tagen die Füsse platt gelaufen und ich habe mir die Finger wund geknipst bis der Chip geraucht hat. Die Stadt bietet so viele Eindrücke und an jeder Ecke wartet eine neue Überraschung, dass man in 3 Tagen natürlich nur einen winzig kleinen Teil einsaugen kann.

Danach ging es weiter nach Jerusalem - eine Stadt, deren Mystik mich noch lange in meinen Träumen begleiten wird. Obschon die Stadt ein dauernder Brennpunkt der unterschiedlichen Religionen und Kulturen ist und jede Menge politisches Konfliktpotenzial bietet, hat sie durch ihre tiefe Spiritualität etwas sehr beruhigendes. Und ich schreibe das nicht, weil ich speziell religiös oder spirituell angehaucht bin. Es ist einfach die Stadt als solches, die den Besucher unweigerlich in Bann zieht und fasziniert. Als Fotograf ist Jerusalem ein einziges, grosses Freilichtmuseum - ebenfalls fast unmöglich, in 3 Tagen alles fotografisch einzufangen.

Als Fotograf ist man immer geneigt zu viel Equipment mitzunehmen. So auch bei diesem Auftrag. Bei mir gilt eigentlich immer: „Lieber zu viel, als zu wenig“. Denn es gibt nichts dümmeres, als ein verpasstes Foto, aufgrund schlechter oder fehlender Ausrüstung. Wenn man als Fotograf den ganzen Tag zu Fuss unterwegs ist, kann man nicht einen Rollkoffer hinter sich herziehen und für alle Situationen gerüstet sein. Da muss man unweigerlich Kompromisse eingehen. So zog ich jeweils mit meinem bewährten Standard-Equipment los. Nikon D3s und drei Festbrennweiten-Objektive (20mm 2.8, 30mm 2.0, 85mm 1.4). Ich hatte zwar immer auch noch ein Blitzgerät und einen Reflektor dabei; Diese kamen untertags aber eher selten zum Einsatz, weil eine Magazin-Reportage eher auf natürliche Fotografie setzt, als auf effektvolle Blitzgeschichten. Abends hatte ich jeweils noch das Stativ dabei, das TTL-Kabel sowie einen Diffusor-Schirm, für alle Fälle. Die Portrait-Bilder der beiden Interview-Partner habe ich dann mit Blitz und Diffusor-Schirm gemacht - jedoch so eingesetzt, dass das Hintergrundlicht die fotografierten Personen charmant in Szene setzte.  
Selbstverständlich hatte ich auch mein MacBook dabei, um Abends gleich die Auswahl zu treffen, die Bilder zu bewerten und zu verschlagworten.

Eingepacktes Equipment für diese Reportage:
Nikon D3s
Nikon 20mm 2.8
Nikon 30mm 2.0
Nikon 85mm 1.4
Nikon 70-80mm 2.8
Nikon 24-8mm 2.8-40
Nikon 16mm 2.8 Fisheye
2 Nikon SB-900 Blitzgeräte
1 TTL-Kabel
1 Diffusor-Schirm
1 Lastolite Reflektor TriGrip
1 Blitzstativ Manfrotto
1 Kamerastativ Manfrotto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2011-09-06

Wenn die Zahnlücke die Hauptrolle spielt

Von markus.mallaunmetana @ 09:37 [ Default ]

Das Set-Up für dieses Bild war denkbar einfach. Es regnete leicht und deshalb hatten wir auch gar keine Chance, gross Licht zu setzen. So platzierte ich unter dem Vordach einen Beauty-Dish und platzierte mein Model Nanouk in geringem Abstand darunter (Beauty-Dish leicht von oben).
Die Stärke des Blitzes wählte ich so, dass zwischen Hintergrund und Model nicht mehr als eine Blende Unterschied bestand.
Am Beauty-Dish von Hensel liebe ich, dass er sensationell schöne Schattenverläufe zeichnet. Die Schatten sind deutlich zu erkennen und laufen gegen aussen langsam aus. Im Gegensatz zu einer Softbox (auch eine kleine) habe ich dadurch viel mehr Zeichnung und Struktur auf dem angeleuchteten Model.
Den comic-artigen Look habe ich dann im Photoshop erzeugt. Dabei verwendete ich einige Layers mit dem Hochpassfilter und habe noch anständig Dodge und Burn eingesetzt, um die Tiefenwirkung der Highlights und Schatten zu verstärken. Wenn ich mal Zeit habe und entsprechend ausgerüstet bin, kann ich dies gerne mal erklären. Ein einigermassen brauchbares Tutorial zu diesem Effekt findet man auf Flickr. Allerdings wurden bei diesem Tutorial die Parameter für meinen Geschmack zu übertrieben eingesetzt, sodass die Wirkung sehr unrealistisch aussieht.

(auf Bild klicken, um Foto zu vergrössern)
Zahnlücke

Nikon D3s, 35mm 2.0, Hensel Beauty Dish
ISO 800, 1/60, F22


2011-07-27

Manchmal braucht man Speed-Blitze

Von markus.mallaunmetana @ 14:09 [ Default ]

Anlässlich eines Autogrammkarten-Shootings für die Schweizer Nationalmannschaft im Beach Handball haben wir zusätzlich noch einige etwas dynamischere Aufnahmevarianten ausprobiert.

Links und rechts von der Seite habe ich harte Blitzlampen positioniert und von vorne rechts eine Softbox.

Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter. Um 05.30 Uhr in der Früh trafen wir uns auf dem Flugplatz Birrfeld und noch zu Beginn des Shootings war es leicht bewölkt, bzw. der Himmel hatte nicht viel Zeichnung. Aber genau für 1 Stunde hat die Bewölkung aufgerissen und zauberte eine wunderbar dramatische Stimmung in die Wolken.

Meine Erkenntnis nach dem Shooting: Die Verschlusszeit von einem 1/200 reicht nicht  aus, um die Bewegung der Modells vollständig einzufrieren. Wenn man genau hinkuckt, findet man an den Rändern eine Bewegungsunschärfe im Bild.

Wir werden ein ähnliches Shooting in den kommenden Wochen wiederholen. Dieses mal werden wir uns aber Speedblitzköpfe von Hensel besorgen. Die liefern gleich eine geballtes Paket von Stroboskop-Blitzen, was dazu führen sollte, dass alle Elemente knallscharft sein werden (insbesondere aufs Spritzwasser bin ich gespannt). ...Fortsetzung folgt.

(aufs Bild klicken, um Fotos zu vergrössern)


Nikon D3s, Nikkor 24-85mm 2.8/4.0, 2 harte Blitze, 1 Softbox

1/200, f11, ISO 200

 

Nikon D3s, Nikkor 24-85mm 2.8/4.0, 2 harte Blitze, 1 Softbox

1/200, f11, ISO 200

 


2011-07-26

Titelgeschichte für Swissprinters Kundenmagazin

Von markus.mallaunmetana @ 16:49 [ Default ]

Bereits im Juni durften wir für das Swissprinters Kundenmagazin die Titelgeschichte fotografieren; Eine Reportage über Guy Sémon - den Leiter von Forschung und Entwicklung von TAG Heuer.

Die Aufnahmen entstanden am Hauptsitz von TAG Heuer. Ein moderner Bau, wo sich auch das firmeneigene Museum befindet, mit allen TAG Heuer-Modellen, die jemals produziert worden sind. 

Das Titelbild wurd im Museum aufgenommen, was uns ziemlich herausgefordert hat. Wir hatten eine sehr dunkle Lichtsituation, schwarze Wände, schwarzer Boden. Mit zwei Softboxen haben wir Herr Sémon ausgeleuchtet und separat die Vitrine mit den Uhren im Vordergrund.

Die Aufnahmen während des Interviews und in der Produktion sind alle ohne zusätzliches Kunstlicht entstanden.

(auf Bild klicken, um Foto zu vergrössern)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2011-05-13

Die Beachqueens und der grösste einmotorige Doppeldecker der Welt

Von markus.mallaunmetana @ 11:43 [ Default ]

beachqueens

 

 

Letzten Dienstag hatten wir einen riesigen Spass, als wir das Mannschaftsfoto und die Autogrammkarten-Portraits der Beach Handball-Gruppe Beachqueens fotografieren durften.

Wir waren bereits auf dem Weg, um die Ladies fürs Shooting abzuholen, als Serpil den grossen roten Doppeldecker auf dem Flugplatz Birrfeld entdeckte und meinte, dass dies doch auch ein cooler Hintergrund fürs Shooting abgeben würde. Denn schlussendlich fliegen die Beachqueens beim Beach Handball ja auch durch die Gegend ;-) 

Der schmucke rote Doppeldecker heisst Rusalka und ist im Besitz des Antonov Clubs Avianna. Die alte „Tante Anna“ oder „Rusalka“, wie sie von den Clubmitgliedern liebevoll genannt wird, stammt aus der damaligen Sowjetunion (Baujahr 1978) und ist der grösste einmotorige Doppeldecker der Welt. Sie ist ein wahres Schmuckstück - optimal also für unsere fliegenden Beachqueens, um als Hintergrund für das Mannschaftsfoto zu dienen.

Frei nach dem Motto „Fragen kostet ja nichts“ erkundigten wir uns einige Minuten später beim Flugplatz Birrfeld, ob es evtl. möglich sei, dass wir beim Flieger ein Gruppenfoto von den Beachqueens machen dürfen. Wir waren super erstaunt, dass die Verantwortlichen vom Flugplatz Birrfeld sich extrem flexibel zeigten und die Aktion sofort einwilligten. An dieser Stelle auch ein ganz herzliches Dankeschön an den Flugplatz Birrfeld!!!

Die Mannschaftsaufnahme produzierten wir mit zwei Hauptblitzen (mit dem Sonnenlicht) und filterten das Licht durch je einen Transparent-Schirm, damit es ein wenig weicher wird und noch breiter streut. Den Beachqueen-Schriftzug habe ich nachträglich im Photoshop eingebaut (zuerst im Illustrator als Pfad umgewandelt, damit man ihn anschliessend im PS entsprechend perspektivisch verzerren kann). Um dem Ganzen einen möglichst natürlichen Look zu verleihen, habe ich den Schriftzug nicht ganz weiss gemacht, sondern mit einigen Prozent grau gefüllt, damit er sich der natürlichen Umgebung der Lichtsituation anpasst.

Für die Portraits verwendeten wir von vorne einen Beauty Dish und von hinten links einen harten Strahler mit oranger Folie fürs Streiflicht.

 Die Bilder vom Making-of:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Posts  1 - 10 /111