2013-05-16

WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF

Von markus.mallaunmetana @ 13:14 [ Default ]

Wir hatten Glück und erwischten noch einen der letzten schönen Schneetage in den Bergen, oberhalb von Davos. Nachdem das Shooting bereits einmal wegen Schlechtwetter verschoben wurde, präsentierte sich uns der Flüelapass von seiner schönsten Seite. Strahlend blauer Himmel und fast kein Wölkchen weit und breit. Erst gegen den Nachmittag zogen langsam kleine Schleierwolken auf, aber da sassen wir bereits in der Kältekammer des SLF und fotografierten bei minus 25 Grad Celsius Eiskristalle.

Auf dem Programm stand ein Corporate Shooting, welches die Arbeit des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos dokumentierte. Konkret ging es um die Forschungsarbeiten der Wissenschaftler, welche die Statik, Beschaffenheit und Stabilität der Schneemassen untersuchte und mit ihren Methoden Erkenntnisse für die statistische Erfassung ihrer Lawinenforschung sammelten.

Zudem wurde das SLF-Kontrollzentrum fotografiert, wo alle Informationen zusammenlaufen und täglich für das Lawinenbulletin aufbereitet werden.

Zum Schluss durften wir noch die „most unsexyest machine ever“ - wie ich sie nannte - fotografieren. Ein Apparat, zur künstlichen Herstellung von Schneekristallen. Die Maschine sah tatsächlich sehr unspektakulär aus. Aber im Inneren „wuchsen“ an Drähten, die aussahen wie Wäscheleinen, schöne weisse Schneekristalle. Ebenfalls spannend; Die Maschine stand in einem Kälteraum bei minus 25 Grad Celsius. Unsere Nikon-Ausrüstung hat bestens mitgehalten. Allerdings gab das iPhone, mit welchem wir einige Making-of-Aufnahmen machten, bereits nach 5 Minuten den Geist auf und fror ein. ...später taute es dann wieder auf und funktionierte wieder tadellos.

Bei den Aussenaufnahmen nutzten wir in erster Linie die externe Blitzanlage von Hensel und eine Softbox. Da ich gerne ins Gegenlicht fotografiere, wurde auch meistens die gesamte Power von 1200 verpulvert, um die Models richtig aufzuhellen.

In der Kältekammer arbeiteten wir mit kleinen SB-900-Blitzen, wobei wir noch einen grünen Gel-Filter aufsetzten, um etwas Spannung in die Lichtsituation zu bringen (der Raum war lediglich durch langweilige FL-Röhren beleuchtet).

WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF

 





2013-05-15

Zurich by Night

Von markus.mallaunmetana @ 13:18 [ Default ]

Gestern auf dem Nachhauseweg. Ich fahre vom Bellevue über die Quaibrücke, kucke nach rechts und entdecke noch die letzten Sonnenstrahlen am Horizont. Es war bereits 21.00 Uhr, aber am Himmel hatte es noch helle Stellen. Sofort rechts abbiegen, beim Bürkliplatz parkiert und gleich Stativ und Kamera ausgepackt.

Das Bild wurde aus 3 Aufnahmen als HDR zusammengesetzt und anschliessend im Lightroom noch bearbeitet. Die Verschlusszeit betrug bei der längsten Belichtung 45 Sekunden, bei Blende 9. ...Fernauslöser nicht vergessen und auf jeden Fall warten, bis kein Tram mehr auf der Brücke ist - das wackelt sonst zu fest. 

Zurich HDR Night 


2013-05-03

HDR Mix Lightroom Photoshop

Von markus.mallaunmetana @ 14:29 [ Default ]

Reine HDR Bilder wirken für mich oft zu stark kitschig. Oder sie haben diesen typischen HDR-Look mit Helos, Saumrändern und völlig überzogenem Tonwertumfang. Aber das ist Geschmacksache und es gibt eine riesige Community, welche diese Art von HDR's liebt.
Mir persönlich gefällt der Mittelweg. Das geschulte Auge merkt sofort, dass HDR im Spiel war. Aber ich versuche, wenn irgendwie möglich die typischen HDR-Merkmale soweit abzuschwächen, dass sich ein eigener Bildstil entwickelt.


Die Entstehung:

Als erstes habe ich die RAW-Bilder in Lightroom importiert und dort ein HDR-Fake erstellt. Da ich keine Belichtungsreihe zur Verfügung hatte, habe ich einfach das Ausgangsbild verwendet und davon eine unter- und eine überbelichtete Variante erstellt (Virtuelle Kopie des Originals erstellen und bei den Grundeinstellungen die Belichtung dafür nach unten und oben korrigieren).

Lightroom diente mir in diesem Fall zudem auch für das Entfernen des Rauschen und dem Zufügen der Schärfe. Beide Tools sind im Lightroom sehr gelungen und sehr praktisch zu handeln. Beide Prozessschritte habe ich übrigens vor dem Tonemapping gemacht, weil während des Tonemappings Rauschen entstehen kann.



Die drei Belichtungsvarianten habe ich direkt von Lightroom in Photomatix Pro exportiert und dort ein Tonemapping erstellt. Das Resultat darf dabei ruhig überkitschig wirken - das behebe ich jeweils später im Lightroom, bzw. Photoshop. Insbesondere die Highlights habe ich verstärkt, um das Gelb des Sonnenuntergangs zu verstärken.



Zurück im Lightroom (erneuter Import) habe ich noch etwas an den Grundeinstellungen rumgespielt und dabei vorallem die Tiefen nach oben geschoben und den Weisspunkt verändert. Auch die Belichtung habe ich nochmals etwas runtergefahren. Dabei habe ich mich wenig auf den Fischer selber konzentriert, sondern mehr auf die Farben und die Wirkung des Hinter- und Vordergrunds. ...den Fischer bearbeiten wir dann in Photoshop.



Die einzelnen Ebenen im Photoshop


Danach habe ich erneut das RAW-File über den RAW-Konverter bearbeitet und geöffnet. Auch dort habe ich die Tiefen nach oben geschraubt, um ein flaches Ausgangsbild zu haben.
In einem ersten Schritt wurde das HDR über das Origninalbild gelegt und die Deckkraft so lange verändert, dass es eine gute Mischung ergeben hat. 
Der nächste Schritt besteht darin, dass ich ein von Calvin Hollywood abgeschauten Trick angewendet habe. Er nennt diesen Prozssschritt „freaky details“. Eine sehr effektive Methode, um Details überzeichnet darzustellen. Besonders die Steine, die Wellen und Hose/Jacke des Fischers wollte ich damit hervorheben. Den genauen Prozess beschreibt Calvin Hollywood hier auf seinem Youtube-Channel.


Durch die HDR-Bearbeitung wurde der Hautton des Fischers übernatürlich rot und satt. Dies habe ich mit einer einfachen Korrektur angepasst. Dafür eine neue Einstellungs-Ebene „Farbton-Sättigung“ erstellt und in den Rottönen den Regler „Sättigung“ nach unten gezogen und der Farbtonung etwas mehr gelb zugeführt. Das Selbe habe ich mit den Haaren gemacht, die nach dem Tonemapping viel zu purple wurden. Dort habe ich im Blau- und Magentaton den Regler „Sättigung“ nach unten geschoben. Mit einer Maske und einer weissen Pinselspitze habe ich jene Stellen ausgewählt, welche Hautton beinhalten (Gesicht und Hände).

Dodge & Burn dürfte den meisten Bildbearbeitern bekannt sein. Es geht um die Verstärkung der hellen und dunklen Mitteltöne, um eine plastischere Wirkung zu erzielen. Hierfür gibts unterschiedliche Methoden. Ich bevorzuge den Weg über die Einstellungsebene Gradationskurven und bearbeite jeweils in der Ebenenmaske und einer Pinselspitze von 20% die hellen und dunklen Stellen. Dodge & Burn lässt sich übrigens nicht nur für Hautpartien anwenden; Ich habe damit auch einzelne Stellen in den Steinen und in den Wellen angepasst.

Somit wären wir schon fast am Schluss der Bearbeitung. Ich habe nachträglich noch einige Sonnenstrahlen eingezeichnet. Diese habe ich auf einer neuen Ebene von Hand gemalt. Für die Strahlen habe ich mit dem Pfadwerkzeug Sonnenstrahlen (langgezogene Dreiecke) erstellt. Die Pfade wurden dann in eine Auswahl umgewandelt und mit weisser Farbe gefüllt. Über den Filter „Gauscher Weichzeichner“ habe ich die Sonnenstrahlen weicher gemacht. Danach die Einstellungsebene auf „weiches Licht“ anpassen und die Deckkraft auf 9% eingestellt. Anschliessend habe ich den Fischer grob maskiert, damit die Sonnenstrahlen hinter ihm verlaufen.

Zum Schluss habe ich noch einige kleine Anpassungen im Bereich Gradationskurven, Selektive Farbkorrektur (blau) und in der Farbton/Sättigung gemacht. Das wars.


 

 Das Making-of am Strand bei Bodrum

 


2013-05-01

HDR Postcard Gümbet Beach Turkey

Von markus.mallaunmetana @ 00:14 [ Default ]

Habe schon lange kein HDR-Bild mer produziert. Vor lauter Kundenproduktionen habe ich diese Technik etwas aus den Augen verloren. Denn es kommt sehr selten vor, dass sich meine Kunden HDR wünschen oder der Look passend wäre.

Aber bei Postkarten-Sujets und Landschaftsaufnahmen ist HDR natürlich eine wunderbare Technik, um eine traumhafte Stimmung zu erzeugen. HDR hat aber auch so seine Tücken, wie ich finde. Mir persönlich gefallen die typischen HDR-Bilder mit überzeichnetem Tonumfang und Neon-Farben überhaupt nicht. Aber das ist Geschmacksache. Und das geschulte Auge erkennt ja schlussendlich auch dieses Bild sofort als eine HDR-Konstruktion. 

Als Vorlage habe ich ein Bild genommen, das ich vor zwei Jahren in Bodrum bei einer Reportage fürs Migros Magazin fotografiert habe. Es zeigt die Sicht zur Gümbet Beach. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich damals mit verschiedenen Filtern rumgespielt habe. ND-Filter und orange Verlauffilter. Heute benutze ich die Dinger selten noch und verlasse mich voll auf die Fähigkeiten von Photoshop, bzw. Lightroom.

Bei Landschaftsaufnahmen mache ich übrigens immer Braketing-Aufnahmen von mindestens 3 oder 5 Bildern, um (wie jetzt) für alle Fälle gerüstet zu sein.

Für dieses HDR habe ich Photomatix Pro benutzt und den Rest in Lightroom veredelt. Das HDR von Photomatix diente mir dabei lediglich als Basis. Den Hauptteil habe ich danach mit Lightroom gemacht.   

gümbet postcard bodrum türkei
 

Nikon D3S, Nikkor 17-35 2.8, f5.6; 1/80, 1/125, 1/320, ab Stativ


2013-04-22

-25 Grad für Nikon kein Problem, iPhone eingefroren

Von markus.mallaunmetana @ 11:22 [ Default ]

Letzte Woche waren wir im Kältelabor der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft und fotografierten dort für das SLF Institut für Lawinenforschung in Davos.

Das SLF verfügt dort über eine Eiskristallmaschine, welche bei einer konstanten Temperatur von -25 Grad Celsius Eiskristalle produziert. Oder anderst ausgedrückt; Eine mächtige Schneemaschine.

Die Maschine selbst ist äusserlich relativ unspektakulär und erinnert optisch eher an ein Teil zur Fertigung von nichts. Aber im Inneren offenbart sich einem das Geheimnis der wachsenden Schneekristalle. Diese brüten an mehreren horizontal verlaufenden "Wäscheleinen" und werden dort von Stunde zu Stunde grösser und prächtiger.

Lichttechnisch bot sich uns die erdenklich unerotischste Situation, die man sich als Fotograf nur wünschen kann. Weisses Neon-Licht in einem weissen Raum. Das kalte Neonlicht verschluckte alles in einem nichts sagenden Grau und die prächtigen Eiskristalle wirkten entsprechend flach und unspannend.

Wir platzierten deshalb die primäre Lichtquelle hinter den Eiskristallen und blitzten mit einem Nikon SB-900 direkt von hinten in Richtung Kamera. Es kostete etwas Zeit und Geduld, bis der richtige Winkel und die richtige Position gefunden wurde, aber durch dir indirekte Beleuchtung von hinten bekam ich die gewünschte Zeichung auf den Schneekristallen und eine spannendes Lichtspiel. Von vorne aufgehellt oder angeblitzt hätten die Schneekristalle jegliche Tiefenwirkung und Kontrast verloren. 

Kleine Bemerkung am Rande: Auf dem Making-of-Foto ist gut zu erkennen, wie wir in schöne, warme Daunenanzüge eingepackt sind. Die Nikon D4 und auch der SB-900 hatten keine Probleme mit der Situation umzugehen. Aber das iPhone ist innerhalb von 5 Minuten eingefroren und hat den Geist aufgegeben. Später - wieder an der Wärme - ist es dann wieder aufgetaut und zum Leben erwacht. 

 

Nikon D4, Nikkor 24 - 70 2.8, 70mm f11 1/80, rückseitig mit SB-900 geblitzt (Remote) und mit einem zweiten SB-900 ausgelöst.

Gut eingepackt war das kein Problem. Die Nikon hat das gut ausgehalten. Das iPhone ist jedoch eingefroren.

 

 


2013-04-10

Neue Website für Swisscard AG - Corporate Shooting mit Mitarbeitern

Von markus.mallaunmetana @ 13:15 [ Default ]

Ab heute erstrahlt die Welt von American Express, Master Card und Miles & More in neuem Glanz. Für die neue Corporate Bildwelt von Swisscard AG durften wir die Aufnahmen machen und den neuen Auftritt fotografisch gestalten.

Die Aufnahmen entstanden am Hauptsitz der Swisscard AG, und wir arbeiteten ausschliesslich mit Mitarbeitern als Laienmodels. Viele Fotografen schrecken davor zurück, wenn sie nicht ausschliesslich mit professionellen Models arbeiten dürfen. Ich persönlich sehe darin jedoch in mehrfacher Hinsicht eine positive Chance für die Firma des Kunden und eine schöne Herausforderung für uns als Fotografen-Team.

Bei vielen unserer Kunden machen wir bei solchen Projekten ein internes Casting und suchen z.B. übers Intranet nach MitarbeterInnen, die an einem Shooting interessiert wären. Es hat sich gezeigt, dass sich meistens viele begeisterte Bewerber finden. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass es in den wenigsten Fällen darum geht, die perfekten Models für den Laufsteg zu casten, sondern ganz normale Menschen, welche das Gesicht der Firma repräsentieren. Und es ist bis jetzt noch nie vorgekommen, dass wir jemanden ganz abweisen mussten oder jemanden vom Shooting ausgeschlossen haben. Höchstens, weil wir zu viele Bewerber hatten und uns für einige wenige entscheiden mussten. Es versteht sich von selbst, dass gewisse Menschentypen auf dem Foto vorteilhafter wirken und andere wiederum nicht zwingend die erste Geige spielen können. Wie bei einem Theaterstück gibts auch bei der Fotografie Haupt- und Nebenrollen und Statisten. Und so findet man schnell mal für jeden Bewerber ein geeignetes Plätzchen im Theater, bzw. Foto.

Apropos schöne Menschen: Nicht jeder subjektiv als schön bezeichneter Mensch eignet sich vor der Kamera als tolles Model. Im Gegenteil. Ich habe schon all zu oft erlebt, dass ein vermeintlich schönes Gesicht vor der Kamera kein Licht mehr erstrahlt und völlig leblos wirkt, wenn es darum geht, mit dem geplanten Bild eine Geschichte zu erzählen und diese durch die Persönlichkeit auszuleuchten.

Was sich hingegen immer bestens eignet, sind Personen mit einem zauberhaften Lachen, Bodenständigkeit und einer grundsätzlich fröhlichen Einstellung. Ein gutes Beispiel bei unserer Serie für Swisscard ist die Dame, welche die Hauptrolle bei der Szene im Callcenter einnimmt. Dieses Lachen ist nicht etwa aufgesetzt, sondern durch und durch natürlich und begleitete uns den ganzen Tag durchs Shooting.  

Swisscard_2 

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2013-04-03

Frauenfelder Openair

Von markus.mallaunmetana @ 14:52 [ Default ]

Openairs zu fotografieren macht echt Spass und es gibt wenig Orte, wo sich die Leute so gerne vor die Kamera werfen, wie an Festivals. Für uns Fotografen ist das schon mal eine gute Voraussetzung. Nichts desto trotz muss man den Leuten viel Anweisungen geben, damit sie auch genau jene Posen machen, welche das Foto interessant machen. Fotos an einem Openair zu schiessen ist auch nicht das Gleiche wie Fotos an der Streetparade zu schiessen. Da sind eine ganze Menge Normalos unterwegs und man muss sich die geeigneten Charakter-Gesichter gut aussuchen, bevor man loslegen kann. ...auch wir haben einige mal daneben gegriffen. Du siehst eine Person und denkst, dass dies interessant werden könnte und stellst nach dem zwanzigsten mal auf den Auslöser drücken, dass da einfach nichts rüber kommt. Bei anderen Personen reicht ein Schuss und die Aufnahme sitzt. Tja.

Blitzen ist unsere Leidenschaft und so konnten wir auch am Frauenfelder Openair nicht ohne Blitz licht erscheinen. Grosse Herausforderung: Wir brauchen viel Blitzleistung, um gegen die Sonne fotografieren zu können und wir brauchen eine Möglichkeit, um das gesamte Equipment zu transportieren. Inspiriert hat uns hierbei Eric Schwabel, der seinerseits das Burning Man Festival mit einer fahrbaren Blitzkonstruktion dokumentiert hat.

Wir organisierten uns deshalb bei E-Bay den günstigsten Kinderwagen aus China, den wir finden konnten (es ist uns übrigens ein Rätsel, wie es Eltern geben kann, die ihr Kind in so eine stümperhaftes Produkt reinsetzen können und wie so ein China-Kinderwagen überhaupt verkauf werden darf!!!). Der Kinderwagen diente uns dabei als fahrbarer Untersatz für eine Rohrkonstruktion mit Foba-Rohren, an welchen wir je zwei 1200 Watt Blitze befestigten. Die Akkus der Hensel-Portys passten genau in die Sitze des Kinderwagens. 

Auf den beiden Blitzen hatten wir je ein Stiplight montiert und die Blitze jeweils (bei vollem Sonnenlicht) auf fast 100% Leistung, um mit Blende 22 fotografieren zu können (macht den Hintergrund schön satt und dunkel).

Auch dieses Jahr wurden wir wieder von der Agentur Boom mit der Dokumentation des Frauenfelder Openairs beauftragt. Dieses mal auch noch mit Film ...das dürfte anstrengend werden ;-)

Mit den Fotos (bzw. Teilen davon ) vom Frauenfelder Openair sind wir auch an der Ausstellung der Werkausstellung der Schweizer Fotografen der Photo 13 vertreten gewesen. Während einer Woche haben wir unsere Bilder in der Maag Event Halle ausgestellt.

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Frauenfelder_Openair_5 

 Frauenfelder_Openair_4

 

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 Frauenfelder_Openair_1


2013-03-28

Christin Forstinger "THE BEAUTY IN ME" für Ladies Drive Magazin

Von markus.mallaunmetana @ 15:58 [ Default ]

Ein weiterer Beitrag fürs Ladies Drive Magazin und die Rubrik "THE BEAUTY IN ME". Dieses mal durften wir die überaus charmante Österreicherin Christin Forstinger einen Tag mit der Kamera begleiten.

Den ganzen Bericht zum Umstyling findet ihr direkt auf der Website von Ladies Drive Magazin

Outfits von Hiba Elia, Burger Zürich
Make-Up von Melanie Volkart, Schminkbar Zürich
Haare von Manuela Hons und Jana Scheel, Paul Mitchell Zürich 

LadiesDrive_1 

Ladies_Drive_2

Fotografiert wurde mit der Nikon D4, Festbrennweiten und dem Nikkor 70-200 f2.8G ED VR2 sowie einem Hensel Porty 1200 Watt, Softbox von vorne, hartes Licht von hinten. 

beauty_in_me_1 

beauty_in_me_2 


2013-03-26

Beauty in me für Ladies Drive Magazin

Von markus.mallaunmetana @ 14:39 [ Default ]

Seit letztem Jahr fotografieren wir alle drei Monate für das Ladies Drive Magazin. Das Magazin für Ladies mit Drive. Für die Rubrik „Beauty in me“ begleiten wir jeweils verschiedene Leserinnen einen ganzen Tag mit der Kamera und dokumentieren die einzelnen Verwandlungsschritte vom Hair, Make-Up und dem Einkleiden in einer bekannten Zürcher Boutique.

Der Tag mit Bettina Balitzki (Head of Diversity bei Swisscom) begann bei Paul Mitchell, wo zunächst die Haare von Betina neu gestylt wurden. Als die Haare etwas kürzer waren und die Haarpracht in neuer Farbe erstrahlte, war das Styling ready und wir konnten von Paul Mitchell eine Station weiter zur Schminkbar pilgern. Dann mussten wir nur noch mehrere Outfits von Feldpausch aussuchen und konnten mit dem Shooting starten.

Damit der Unterschied sichtbar ist, erstellen wir immer als erstes bevor das Umstyling los geht ein Portrait, was wir auch bei Bettina gemacht haben. Hierfür verwenden wir jeweils kein externes Licht, sondern versuchen das Portrait so natürlich wie möglich zu halten und spielen eher mit der Tiefenschärfe, um die Person ins rechte Licht zu rücken.

Beim eigentlichen Shooting haben wir hauptsächlich mit zwei Lichtquellen gearbeitet, wobei wir von vorne eine Softbox aufgestellt haben und ein hartes Licht hinten, um die Architektur zur Geltung zu bringen. So bekam das Bild mehr Dimension und wir hatten ein schönes Schattenspiel.

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Nikon D4, Nikkor AF-S 24-70 f2.8G, Hensel Porty 1200, Softbox, Hartes Licht von hinten


Snow Jam Davos Fotos

Von markus.mallaunmetana @ 14:30 [ Default ]

Wird Zeit für einen neuen Blog-Beitrag ;-)

Als offizielle Fotografen der Veranstaltungsagentur Boom sind wir letztes Wochenende wieder mit unserer Blitzanlage unterwegs gewesen und haben das Snow Jam Hip Hop Festival in Davos portraitiert. Hammermässiges Wetter, super Stimmung und jede Menge tolle Leute, die sich für uns vor der Linse in Szene gesetzt haben und unbedingt ein Foto von sich wollten. 

Den Autakt machten Steff la Cheffe, gefolgt von Blumentopf, bis Yelawolf dann zum ersten mal die Stimmung so richtig zum kochen gebracht hat. Anschliessend dampften Mac Miller ab. Snow Jam Davos heisst aber auch, dass Top Acts Pflicht sind und so schlug Nas dann dem Fass definitiv den Deckel aus dem Boden.

Das Schöne daran; Die Leute sind dann so gut drauf, dass sie sich noch so gerne fotografieren lassen und auch jeden Scheiss mitmachen. Es braucht dann nicht viel Überredungskünste und sie fliegen für uns durch die Lüfte, posieren halbnackt im Schnee oder hüpfen vor Freude fast in unsere Linsen rein.

...aber seht selbst.

snowjam1 

 

 

 

 

 

 Fotografiert wirde mit der Nikon D4 und mit einem 12-24er Linse. 1 Softbox und den Hensel mit 1200 Watt im Rucksack.


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